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Photokina 2014 – 16. bis 21. September 2014 

Hier geht's zu den Neuheiten der Hersteller – mit einem Klick auf das entsprechende Logo:

   


Tag 4 der Photokina – und letzter Tag

Heute ist doch tatsächlich ein kleines Wunder geschehen: Ich konnte die Samsung NX1 in Händen halten und auch ein Video drehen. Ganz ehrlich: Die Kamera ist echt klasse und hat so ziemlich alles, was ich mir in einer Kamera wünsche: 28-Megapixel-APS-C-Sensor mit kombinierten Kontrast- und Phasendetektions-Autofokus, schnellem Prozessor für bis zu 15 Bilder pro Sekunde, Full-HD- und 4k-Video, WiFi, Bluetooth, Klappmonitor mit Touchscreen, heller und großer elektronischer Sucher – was will man mehr? Eine Testkamera! Ich bin jetzt schon gespannt, ob all die technischen Daten auch in der Praxis bestand haben. Wenn ja .... super!

Weiter ging's bei Sigma. Die haben ein neues Superzoom-Tele-Objektiv von 150 bis 600 Millimeter. Das Ding ist echt klasse – wiegt allerdings auch knapp drei Kilogramm. Das besondere ist dabei nicht mal der riesige Brennweitenbereich, sondern die Möglichkeit viele Einstellungen per USB-Anschluss und Programm anzupassen. Abgesehen davon gibt's noch ein paar interessante Neuerungen, die ihr in meinem Vidoe erfahrt. Unter anderem, dass das Objektiv staub- und spritzwassergeschützt ist und knapp über 2000 Euro kostet. Wem das zuviel ist, kann auch die abgespeckte Variante kaufen. Die hat den gleichen Brennweitenbereich, ist allerdings nicht ganz so hochwertig verarbeitet. Kostet dafür aber auch "nur" rund 1300 Euro. Neben dieser Objektiv-Kombo gibt es noch ein neues Reisezoom-Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 300 Millimeter.

Außerdem hat Sigma drei neue Kameras herausgebracht – oder sollte ich besser sagen: Drei neue Objektive mit Kamera als Zugabe. Die Rede ist von der DP1 (19 Millimeter Brennweite), der DP2 (30 Millimeter Brennweite) und der DP3 (50 Millimeter Brennweite). Alle Kameras sehen bis auf das Objektiv genauso spacig aus und sind mit dem neuen Foveon-Sensor ausgestattet. Der arbeitet komplett anders, als die üblichen CMOS-Sensoren mit Bayer-Pattern. Die Kameras haben damit eine Auflösung von rund 30 Megapixeln und liefern eine überragende Detailwiedergabe. Kleines Manko: Die RAW-Dateien lassen sich nur mit der Sigma-eigenen Software bearbeiten und bei ISO 3200 ist Schluss. Wobei man ehrlich gesagt wohl eher nur bsi ISO 800 gehen sollte. um top Qualität zu bekommen. 

Last but not least gab es dann noch das Messe-Highlight für mich: Die Lytro-Lichtfeld-Kamera. Hier wird ein komplett neues Kamerakonzept gezeigt, dass mit der bekannten Fotografie nichts mehr zu tun hat. Während normale Sensoren nur Helligkeit und Farbe aufzeichnen, zeichnet die Lytro-Kamera zusätzlich die genaue Richtung und die Entfernung jedes einzelnen Lichtpunktes auf. Der Sensor hat eine Auflösung von 40 Megarays, die fertigen Bilder dann rund vier bis fünf Megapixel. Was ist das Besondere daran? Man kann die Schärfe nachträglich auf einen beliebigen Punkt des Bildes legen und die Schärfentiefe nachträglich anpassen. Das heißt, man macht ein Bild, das praktisch komplett scharf ist und erst hinterher legt man die Schärfentiefe und den Schärfepunkt fest. Aber es geht noch mehr: Aus den Werten lässt sich ein 3D-Bild errechnen. All das kommt in einer recht kompakten Kamera mit einem Touchscreen und einem achtfach Zoom-Objektiv – zu einem Preis von rund 1600 Euro. Die Lytro ist kein Ersatz für eine konventionelle System- oder Spiegelreflexkamera, sondern eine Ergänzung. Die Aufnahmen sind nicht für den Druck gedacht, sondern für die Online-Wiedergabe. Hier kann der Anwender mit der Aufnahme "spielen". Das Foto bekommt damit eine Interaktionsmöglichkeit und der Betrachter, kann das Motiv individuell gestalten. Ich glaube die Möglichkeiten einer solchen Kamera sind im Moment noch gar nicht so klar, bieten aber völlig neue Perspektiven. Daher mein Messe-Highlight: Die Lytro.

Und wie war die Messe insgesamt? Nun, sie war wenig spektakulär, ruhiger, gefühlt deutlich weniger Besucher, als in den Vorjahren. Was ich persönlich sehr schade finde, dass kaum ein großer Kamera-Hersteller es verstanden hat, auf seinem Messestand die Emotionalität der Fotografie dem Besucher näher zu bringen. Die Stände waren recht nüchtern, teilweise schon fast kühl eingerichtet, es gab keine emotionalen Höhepunkte, die Lust auf Fotografie gemacht haben. In meinen Augen verschenken die Hersteller hier ein großes Potential und überlassen das Feld den Smartphone-Herstellern, die es schaffen, die Fotografie als das zu zeigen, was sie ist: emotional, begeisternd, faszinierend. Um es noch etwas drastischer auszudrücken: Ich mache mir Sorgen, wie es mit den großen der Branche weitergehen wird, wenn man es nicht schafft, auch das junge Publikum für die Fotografie zu begeistern.

Mehr Tests und Berichte gibt es in den nächsten Wochen, sobald die ersten neuen Kameras verfügbar sind und in der Foto-Bude eingetroffen sind. 

Und hier der Link zum heutigen Video:

https://www.youtube.com/watch?v=fyrTGMfSKAg

Tag 2 und 3 der Photokina

Gestern ist das Update zur Photokina ausgefallen, da wir beim traditionellen Photokina-Dinner bei Olympus waren. Diesmal fand die Veranstaltung in einer fantastischen Location statt: 

http://photographyplayground.olympus.de/2014/07/24/olympus-photography-playground-koeln.html

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen dort hin zu gehen. Die Foto-Event-Location ist noch bis zum 5.Oktober von 12 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei und das beste: Jeder Besucher kann sich eine Olmypus-Kamera leihen und so viel fotografieren, wie er will. Die Speicherkarte kann man danach natürlich mitnehmen. Es gibt im "Jack in the Box" eine Menge zu entdecken und zu erleben. Als Fotograf kann man dort Stunden verbringen.

Aber nun zu den beiden vergangenen Tagen auf der Photokina. Es stand ja am Dienstag noch die Pressekonerenz von Fujifilm aus und ich hatte gehofft, dass es dort noch eine Überraschung geben würde. Doch – was soll ich sagen – es gab keine Überraschung. Es ist bei den schon vor der Photokina bekannt gegeben Neuheiten geblieben: Der X30, der X100T und der neuen Farbe für die X-T1. Die gibt es jetzt nicht nur in Schwarz, sondern auch in Silber/Schwarz. Außerdem wird es noch im September ein Firmware-Update für die Kamera geben, das natürlich auch auf den bisher verkauften schwarzen X-T1 installiert werden kann. Wichtigste Punkte: Bessere Videoauflösung mit 50p/60p/30p/25p und 24p sowie ein elektronischer Verschluss. Außerdem gibt es noch ein paar Detailverbesserungen. Weitere Neuheiten gibt es nicht zu vermelden – weder ein Nachfolger der X-Pro1 noch der X-E2. Lediglich ein paar weitere Objektive wurden angekündigt, Details dazu dann nach der Photokina.

Bereits am Tag zuvor hatte Samsung ja die sehr interessante NX1 präsentiert. Am Dienstag wollten wir dann die Neue in unserem Video auf YouTube vorstellen, was allerdings daran scheiterte, dass es tatsächlich nur fünf Modell dieser Kamera auf der Photokina gibt und keines der Modelle für einen 15minütigen Dreh zur Verfügung gestellt werden konnte. Wenn wir Glück haben, bekommen wir am Donnerstag die Gelegenheit dazu. Ich frage mich, wieso Samsung einen solchen Aufriss macht, mit einer bombastischen Pressekonferenz, wenn nur so wenige Kameras verfügbar sind und wir Journalisten nicht mal die Möglichkeit bekommen, die Kamera für 15 Minuten in den Händen zu halten und den interessierten Fotografen vorzustellen.

Neben Leica, haben wir am Dienstag noch die Neuheiten von Fujifilm, Nikon und Sony im YouTube-Video vorgestellt.

Heute, am Mittwoch, ging es dann weiter mit Panasonic, Pentax (Ricoh) und zum Schluss DJI. Panasonic hat den Nachfolger der kleinen GM1 vorgestellt. Die GM5 hat nun den lang erwünschten elektronischen Sucher, den viele bei der GM1 vermisst haben. Der hat zwar "nur" eine etwas geringere Auflösung von 1,2 Millionen Bildpunkten, reicht aber völlig aus. Die GM5 ist nur unwesentlich größer geworden, als die GM1. Verzichten muss der Fotograf allerdings auf einen eingebauten Blitz, der ist dem elektronischen Sucher zum Opfer gefallen. Dafür liefert Panasonic einen kleinen Aufsteckblitz mit, der bei Bedarf in den Blitzschuh gesteckt werden kann.

Neben der GM5 gibt es noch die LX100, den Nachfolger der LX7. Neu dabei der MFT-Sensor mit 16 Megapixeln, 3fach-Zoom von 24 bis 75 Millimeter f1.8 bis f2.8, der elektronischer Sucher und 4k-Video. Damit ist die LX100 eine echtes Kraftpaket. Mehr dazu folgt dann in meinem Test nach der Photokina. Und als Highlight und Überraschung hat Panasonic noch die Lumix Smartcamera präsentiert. Eine Kombination aus Smartphone (Android) und Kamera. Eingebaut ist ein Ein-Zoll-20-Megapixel-Sensor und ein lichtstarkes Festbrennweiten-Objektiv. Das steht ein wenig über das Smartphone über, empfinde ich aber nicht unbedingt als störend. Ich persönlich stelle mir allerdings die Frage, ob eine solche Kombi Sinn macht. Klar will ich gute Bildqualtät, die ich sicher mit dem großen Sensor und dem lichtstarken Objektiv bekomme. Klar ist es schön, die gesamte Bedienoberfläche einer Lumix-Kamera wiederzusehen, aber will ich all das in einem Smartphone? Reicht da nicht ein gutes Objektiv und 12 Megapixel, das ganze einfach und schnell ins Gehäuse integriert? Ich bin gespannt und hoffe, dass ich einen Vergleich zwischen Apple iPhone 6 Plus und der Lumix Smartcamera machen kann.

Einen kurzen Abstecher haben wir dann zu Pentax gemacht, um die neue schicke Spiegelreflexkamera K-S1 vorzustellen. Die Kamera richtet sich an den Einsteiger und besonders modisch gestaltet und bietet einige praktische Ausstattungsmerkmale.

Zum Abschluss des Tages ging es dann noch auf den Stand von DJI. Dort stelle ich euch den neuen Hexa-Copter X900 vor, den es dort live zu bewundern gab und den Kameragimbal Ronin. Das Ding ist echt beeindruckend. Im Video zeige ich kurz die Möglichkeiten des Gimbals und wie der funktioniert. 

Hier die beiden Videos zu den Tagen 2 – Dienstag und 3 – Mittwoch:

https://www.youtube.com/watch?v=MVzhj4od8PI

https://www.youtube.com/watch?v=XSDvt5DXc84

Tag 1 der Photokina

Heute – am Montag, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Photokina – gab es bereits die ersten Pressekonferenzen: Olympus, Samsung, Panasonic, Canon, Sony und Nikon haben heute ihre Neuheiten präsentiert. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein echter Knaller war nicht dabei. Weder eine alte-neue Systemkamera oder eine Mittelformatkamera von Canon, kein Nachfolger der E-P5 oder E-PM2 bei Olympus, kein Update der GX7 oder G6 bei Panasonic, auch bei Sony kam weder ein Update der Alpha 99 oder der Alpha 6000 und bei Nikon blieb es bei den beiden bekannten Modellen D750 und Coolpix S6900. Einzig Samsung präsentierte ein neues Modell: Die NX1. Eine APS-C-Systemkamera mit einem 28 Megapixel Sensor, einen schnellen und neuen Autofokussystem sowie als Sahnehäubchen 4k-Video. Sollte Samsung all die Spezifikationen auch tatsächlich so umsetzen, wie angekündigt, dann hat die Kamera das Zeug ein echter Kracher zu werden. Dazu gibt es noch einige neue Profiobjektive mit hoher Lichtstärke. Mehr dazu folgt.

Ehrlich gesagt bin ich nach dem ersten Tag ein wenig ernüchtert und vielleicht sogar enttäuscht. Klar kann man das Rad nicht jedesmal neu erfinden, aber es gäbe durchaus Möglichkeiten zu interessanten Updates, wie ich sie unten aufgeführt habe. Warum einige Hersteller ihr Pulver schon vor der Messer verschossen haben oder erst gar nicht geladen haben, kann zwei Gründe haben: Entweder sind Messen Auslaufmodelle, weil sich die Hersteller nicht mehr an diese Termine halten wollen oder die Entwicklungszyklen der Hersteller werden wieder länger. 

Warten wir ab, was die nächsten Tage noch bringen. Morgen beginnt der Tag mit Fujifilm – hier könnte es noch eine Überraschung geben.

Ansonsten berichten andere Medien darüber, dass der diesjährige Trend der Photokina "Foto-Tapeten" seien. Ehrlich gesagt, gibt mir das allerdings nun wirklich zu denken .....

Rückblick und Ausblick

Rückblick: Vor zwei Jahren um diese Zeit liefen meine Vorbereitungen für die Photokina auf Hochtouren. Es war schließlich mein erster Auftritt als Selbstständiger mit "Ralfs Foto-Bude". An der Internetseite wurde fleißig gefeilt, Visitenkarten wurden auf den letzten Drücker bestellt, Firmen noch mal angeschrieben, um Termine zu machen – es gab viel zu tun und die ein oder andere Nachtschicht war fällig. Heute, fast zwei Jahre nach dem Start ist es auch nicht viel anders. Die Internetseite soll noch mal überarbeitet werden, die Planung für Texte und Videos läuft, die ersten Termine werden gemacht – alles läuft ein wenig routinierter ab.

Was haben wir vor? Wir? Richtig – Ira die Technik-Perle und ich werden ab Montag 15. September auf der Photokina unterwegs sein. Wir berichten täglich von der größten Fotomesse. Nicht nur in Wort und Bild, sondern auch mit Videos. Wir werden jeden Tag Neuheiten vorstellen, die Ira am Nachmittag zu einem kurzen Film zusammenstellt. Auf meinem YouTube-Kanal wird es so – hoffentlich täglich – einen Zusammenschnitt der spannendsten Neuheiten geben. Nach und nach werden wir so die wichtigsten Firmen vorstellen. Parallel dazu werde ich hier die Videos mit Fotos und Texten ergänzen. So bekommen auch die Fotografen, die es nicht auf die Messe schaffen schon während der Messe einen umfassenden Überblick.

Das erwarte ich auf der Photokina 2014

Bevor die Messe am 16. September ihr Pforten öffnet, gibt es natürlich schon einige Gerüchte, Vermutungen und Erwartungen. Bei einigen Herstellern ist relativ sicher absehbar, was vorgestellt wird, bei einigen anderen nicht. Auf den bekannten Rumours-Seiten (Gerüchte) werden natürlich schon einige Produkte genannte, die vermutlich auf der Messe vorgestellt werden. Aus langjähriger Erfahrung habe ich außerdem meine eigene Einschätzung, was auf der Photokina zu erwarten ist. Die stelle ich hier nach Herstellern sortiert vor – mit regelmäßigen Updates, sobald es Neuheiten gibt.

Hier geht's zu den Herstellern – mit einem Klick auf das entsprechende Logo:

 


Bei Canon eine Einschätzung abzugeben ist sehr schwer. Konnte man früher relativ klar vorhersehen, welche Modelle auf einer Messe erneuert werden, fällt das inzwischen recht schwer. Entweder gibt es dieses Jahr bei Canon einen echten "Big-Bang" und das japanische Unternehmen überrascht die gesamte Branche mit einer Neuerung oder es gibt die seit einigen Jahren übliche "kleine" Modellpflege.

  • Canon EOS 1200D: Hier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Canon EOS 100D: Hier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Canon EOS 700D: Hier erwarte ich zur Photokina einen Nachfolger. Das könnte kommen: 20 Megapixel-Sensor, ISO bis 25.600, Video mit 50p/60p, verbesserter Autofokus. Möglicher Produktname: EOS 800D
  • Canon EOS 7D: Hier gehe ich auf jeden Fall davon aus, dass es einen Nachfolger geben wird. Die Kamera ist seit mehr als fünf Jahren auf dem Markt und kann ein Update vertragen. Das könnte kommen: 24 Megapixel APS-C-Sensor, schnellerer Prozessor DIGIC 5+ (DIGIC 6), Überarbeitung des Autofokus-Systems mit mehr Messfeldern, dreh- und klappbarer Monitor mit Touchscreen, Video mit 50p/60p, 4k-Video, WiFi. Möglicher Produktname: EOS 8D
  • Canon 70D: Hier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Canon EOS 6D: Auch wenn die 6D noch nicht so lange auf dem Markt ist, könnte es hier einen Nachfolger geben. Das könnte kommen: 24 Megapixel-Vollformat-Sensor, schnellerer Prozessor DIGIC 5+ (DIGIC 6), Überarbeitung des Autofokus-Systems mit mehr Messfeldern, dreh- und klappbarer Monitor mit Touchscreen, Video mit 50p/60p, eber unwahrscheinlich 4k-Video. Möglicher Produktname: EOS 6D Mark II
  • Canon EOS 5D Mark III: Ob es hier einen Nachfolger bereits auf der Photokina gibt, ist fraglich, ich erwarte ihn eher Anfang nächsten Jahres. Das könnte kommen: 4k-Video. Wenn es bereits zur Photokina eine Mark IV gibt, dann muss sie in meinen Augen 4k-Video haben. Damit würde Sie ihren Platz als Profi-Videokamera verteidigen können. Denn der wird ihr inzwischen durch die Panasonic GH-4 und die Sony Alpha 7S streitig gemacht.
  • Canon 1D X, 1D C: Hier sehe ich nicht, dass es Nachfolger geben könnte. Die 1D C positioniert sich mit 4k-Video und 50p/60p im Profi-Video-Bereich, die 1D X ist die Profikamera.
  • Canon EOS M: Hier wage ich keine Prognose. Entweder lässt Canon das M-System langsam wieder sterben oder es gibt tatsächlich neue Modelle und weitere Objektive. Wenn es neue Modelle gibt, dann haben die in meinen Augen nur eine Chance am Markt, wenn ein Modell mit einem top elektronischen Sucher dabei ist. Der ist heute bei besseren Systemkameras Standard und Voraussetzung, um am Markt zu bestehen. So wie die M-Serie in den letzten zwei Jahren vernachlässigt wurde, gehe ich allerdings eher davon aus, dass hier nichts mehr passieren wird. Fest steht, dass die EOS M zur Zeit (8.8.2014) nicht mehr auf der USA-Internetseite von Canon gelistet ist. UPDATE: Zur Photokina hat Canon keinen Nachfolger präsentiert. In der Pressekonferenz wurde ein wenig "nebulös" um den heißen Brei geredet und etwas von 2015 gesprochen. Was da dann allerdings passieren soll, wurde nicht erwähnt. Es bleibt also fraglich, ob Canon die Systemkamera-Schiene mit Elan weiter verfolgen wird, oder ob es wie bisher bei einem kaum spürbaren Engagement bleibt.
  • Kompaktkameras: Bei den Kompakten rechne ich mit den üblichen Updates, allem voran natürlich mit einem Nachfolger der G16, die dann erwartungsgemäß G17 heißen dürfte. Bei den übrigen PowerShot-Modellen dürfte es auch ein wenig Modellpflege geben – ein paar mehr Pixel hier, ein bisschen mehr Zoom da und ein paar neue Funktionen. Da die G1X gerade in Form der Mark II ein Update erfahren hat, wird es hier wohl eher keinen Nachfolger geben. UPDATE: Den G16-Nachfolger hat es nicht gegeben und auch bei den übrigen PowerShot gibt es kaum etwas zu berichten – ein neues Modell hat Canon auf der Photokina präsentiert: Die PowerShot G7X. 
  • Mittelformat: Ob das immer mal wieder ins Gespräch gebrachte Mittelformat dieses Jahr auf der Photokina das Licht der Welt erblickt, glaube ich kaum. Canon konzentriert sich zur Zeit neben dem Foto-Bereich sehr stark auf den professionellen Video-Bereich. Ich erwarte eher hier weitere Modelle, statt einer Mittelformatkamera zu der es ja auch eine komplett neue Objektivpalette geben müsste. UPDATE: Wie zu erwarten war, engagiert sich Canon in diesem Bereich nicht. 

Ähnlich wie bei Canon, ist es bei Nikon schwer eine Einschätzung abzugeben. Wobei hier in den letzten Monaten ja bereits reichlich neue Modelle auf den Markt kamen: D4s, D610 und D810. Nicht zu vergessen das Retro-Model Df. Auch noch nicht so lange auf dem Markt die D3300 und D5300. Insofern wird sich in diesem Bereich nicht viel Neues auf der Photokina ergeben. 

  • Nikon D3300: Hier könnte es einen Nachfolger geben, obwohl ich nicht damit rechne, da die Kamera noch nicht so lange auf dem Markt ist und up-to-date ist. Das könnte kommen: Klapp- und drehbarer Monitor. Möglicher Produktname: D3400
  • Nikon D5300: Hier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Nikon D7100: Hier erwarte ich auf jeden Fall einen Nachfolger. Das könnte kommen: schnellerer Prozessor Expeed 4 (Expeed 5), verbessertes Autofokus-System, schnellerer Serienbildmodus, dreh- und klappbarer Monitor, Video mit 50p/60p, eher unwahrscheinlich 4k-Video. Möglicher Produktname: D7200
  • Nikon D610Hier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Nikon D810Hier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Nikon D4sHier rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Nikon D7XX: Schaut man sich die Modellnummern der Nikon Spiegelreflexkameras an, so fehlt zwischen der D610 und der D810 noch eine Modellreihe. Hier gibt es bereits Gerüchte, dass es tatsächlich eine D7XX geben wird. Ich gehe stark davon aus, dass Nikon seine Vollformat-Strategie hier ausbaut und ein weitere Kamera in diesem Segment bringen wird. 
  • Nikon 1: Hier erwarte ein ein weiteres Modell. In welche Richtung es allerdings gehen wird, wage ich nicht zu prognostizieren.
  • Kompaktkameras: Hier wir es die üblichen Nachfolgemodelle geben. Ich rechne nicht mit großen Überraschungen.

Nikon D750

Die Photokina hat noch nicht begonnen und Nikon hat schon das erste neue Modell vorgestellt. Und: Wie vorhergesagt wird die Lücke zwischen D610 und D810 geschlossen mit der D750. Auch das ist eine Spiegelreflex mit Vollformatsensor. Wie die D619 hat sie 24 Megapixel – zur Erinnung die D810 hat 36 Megapixel. Mit dem neuen Modell unterstreicht Nikon seine Vollformat-Strategie. Hier die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der D750 (Verbesserungen zur D610 sind rot hervorgehoben):

  • 24 Megapixel-Vollformatsensor
  • ISO-Empfindlichkeit von 50 bis 51200
  • Autofokus-System mit 51 Messfeldern
  • Neigbarer Kontrollmonitor (ohne Touchscreenfunktion)
  • Heller Sucher mit 100% Bildabdeckung
  • Eingebautes WLAN-Modul
  • Serienbildgeschwindigkeit bis 6,5 Bilder pro Sekunde
  • Full-HD-Video mit 50p/60p

Der neigbare Kontrollmonitor, das eingebaute WLAN-Modul und Full-HD-Videos mit 50p/60p sind für mich die wesentlichen Verbesserungen. Dazu kommt, dass die D750 mit dem neuen schnelleren Prozessor EXPEED 4 ausgestattet ist. Ein Sahnehäubchen vermisse ich allerdings: 4k-Video.

Die Nikon D750 soll bereits ab Ende September 2014 zum Preis von 2149 Euro (nur Gehäuse) erhältlich sein. Im Kit mir dem 24-120mm f4.0 soll wird sie 2799 Euro kosten. 

  • Nikon D750 Sucherbild 450 x 400Nikon D750 Sucherbild 450 x 400
  • Nikon D750 linke Seite Monitor ausgeklappt 800 x 500Nikon D750 linke Seite Monitor ausgeklappt 800 x 500
  • Nikon D750 von hinten 800 x 650Nikon D750 von hinten 800 x 650
  • Nikon D750 von oben 600 x 700Nikon D750 von oben 600 x 700
  • Nikon D750 von schraeg vorne links 800 x 700Nikon D750 von schraeg vorne links 800 x 700
  • Nikon D750 von schraeg vorne rechts 800 x 700Nikon D750 von schraeg vorne rechts 800 x 700
  • Nikon D750 von vorne 800 x 600Nikon D750 von vorne 800 x 600
  • Nikon D750 von vorne Blitz ausgeklappt 800 x 800Nikon D750 von vorne Blitz ausgeklappt 800 x 800
  • Nikon D750 von vorne mit Batteriegriff 800 x 800Nikon D750 von vorne mit Batteriegriff 800 x 800
  • Nikon D750 von vorne oben 800 x 800Nikon D750 von vorne oben 800 x 800

 

Nikon Coolpix S6900

Außer einer neuer Spiegelreflexkamera, gibt's auch was neues im der Klasse der Kompakten: Die Coolpix S6900. Sie richtet sich vor allem an junge Fotografen. Warum? Weil sie viele "moderne" Funktionen an Bord hat, wie den drehbaren Monitor für Selfies, Touchscreen, Wifi-Funktion und Gestensteuerung. Hier die wichtigsten Ausstattungsmerkmale im Überblick (Verbesserungen zur S6800 sind rot hervorgehoben):

  • 16-Megapixel-Sensor
  • 12-fach Zoom von 25 bis 300 Millimeter Brennweite
  • Full-HD-Video mit 60i
  • Dreh- und klappbarer Monitor mit Touchscreen
  • Eingebautes WLAN-Modul mit NFC-Chip
  • Gestensteuerung
  • Kreative Effekte und 20 Motivprogramme
  • Glamour-Retusche und Passbildautomat
  • Panorama-Aufnahmen 
  • Integrierter Kamerafuß
Die Nikon Coolpix S6900 soll ab Mitte Oktober 2014 zum Preis von 249 Euro erhältlich sein.

  • Nikon Coolpix S6900 hochkant auf Stuetze Monitor hochgeklappt 400 x 800Nikon Coolpix S6900 hochkant auf Stuetze Monitor hochgeklappt 400 x 800
  • Nikon Coolpix S6900 quer auf Stuetze Monitor ausgeklappt 800 x 450Nikon Coolpix S6900 quer auf Stuetze Monitor ausgeklappt 800 x 450
  • Nikon Coolpix S6900 von hinten Monitor seitlich ausgeklappt 800 x 300Nikon Coolpix S6900 von hinten Monitor seitlich ausgeklappt 800 x 300
  • Nikon Coolpix S6900 von oben Objektiv raus 800 x 500Nikon Coolpix S6900 von oben Objektiv raus 800 x 500
  • Nikon Coolpix S6900 von schraeg vorne links 800 x 600Nikon Coolpix S6900 von schraeg vorne links 800 x 600
  • Nikon Coolpix S6900 von vorne Monitor seitlich ausgeklappt 800 x 300Nikon Coolpix S6900 von vorne Monitor seitlich ausgeklappt 800 x 300
  • Nikon Coolpix S6900 weiss von schraeg unten rechts 800 x 600Nikon Coolpix S6900 weiss von schraeg unten rechts 800 x 600

 


Da Sony auch auf der IFA in Berlin vertreten ist, gibt es bereits jetzt neue Modelle. Dennoch erwarte ich zur Photokina weitere Neuheiten...

  • NEX-6 / NEX-7: Beide Modelle sind durch die Alpha 6000 abgelöst worden. Die NEX-Reihe wird nicht fortgesetzt.
  • NEX-5T / NEX-3N: Beide Modelle sind durch die Alpha 5100 abgelöst worden. Die NEX-Reihe wird nicht fortgesetzt.
  • Alpha 3000: Für das Einsteigermodell in der DSLR-Klasse rechne ich nicht mit einem Nachfolger.
  • Alpha 5000 / 5100: Der Nachfolger der Alpha 5000 ist bereits vor der Photokina herausgekommen. 
  • Alpha 6000: Da es zur Alpha 5000 auch recht flott einen Nachfolger gegeben hat, rechne ich auf der Photokina damit, dass es für die Alpha 6000 den Nachfolger Alpha 6100 geben wird. Das könnte kommen: Videoaufnahmen im XAVC S-Format und ein Touchscreen.
  • Alpha SLT-A58: Hier könnte es ein Update geben. Das könnte kommen: Statt des 20-Megapixel-Sensors dürfte hier auf 24 Megapixel ein update erfolgen. Hinsichtlich der Ausstattung dürfte es nur wenige Änderungen geben.
  • Alpha SLT-A77 MII: Der Nachfolger der A77 ist bereits vor der Photokina herausgekommen.
  • Alpha SLT-A99: Hier rechne ich ganz sicher mit einem Nachfolger. Das könnte kommen: 36-Megapixel-Sensor, 4k-Videoaufnahme – das könnten die Highlights sein. Damit würde sich Sony weit nach vorne katapultieren in der Top-Klasse der Spiegelreflexkameras.
  • Alpha 7 / 7R / 7S: Hier dürfte es wenn überhaupt dann bei den Modellen 7 und 7R Nachfolger geben. Das könnte kommen: Bei den Sensoren gehe ich nicht davon aus, dass es Änderungen geben wird, allerdings beim Autofokus. Der stand wegen seinen geringen Tempos meist in der Kritik, hier besteht also Nachbesserungsbedarf. Außerdem werden beide Kameras das neue Videoformat XAVC S mit an Bord haben. 4k-Video wird sicher der neuen 4S vorbehalten bleiben.
  • Kompaktkameras: Bereits zur IFA hat Sony die QX1 herausgebracht. Das ist die konsequente Weiterentwicklung der QX-Serie. Diese Kameras sind als Ad-on für Smartphone und Tablett konzipiert. Sie kommunizieren per WLAN mit dem Smartphone. Neu an der QX1 ist, dass sie kein fest verbautes Objektiv hat, sondern mit den normalen SEL-Wechselobjektiven bestückt wird. In der Kameras arbeitet eine APS-C-Sensor mit 20 Megapixeln. Neben diesem neuen Modell rechne ich mit weiteren Updates in der Kompaktklasse.

Bei Panasonic erwarte ich eine Reihe von Nachfolgern, die bereits überfällig sind. Ein wichtiges Modell-Update hat es ja bereits Anfang des Jahres gegeben: Die GH4.

  • GH4: Wie bereits erwähnt ist die Kamera erst Anfang des Jahres auf den Markt gekommen, daher wird es hier kein Update geben.
  • G5 / G6: Hier rechne ich fest mit einem Update: Das könnte kommen: Hier könnte es ein Update auf 4K geben. Da ja bereits die FZ1000 als Bridgekamera über die Aufnahmemöglichkeit für 4k-Videos verfügt, gehe ich davon aus, dass auch der Nachfolger der G6 damit ausgestattet sein dürfte. Außerdem dürfte es kleine Verbesserungen in der Ausstattung geben.
  • GX7: Hier rechne ich mit einem Update. Das könnte kommen: Wie bei dem G6-Nachfolger rechne ich hier mit 4k-Video und einigen kleinen Verbesserungen. Außerdem hoffe ich, dass Panasonic den fehlenden Kopfhörer-Eingang nachrüstet. 
  • GM1: Hier rechne ich mit einem Update. Das könnte kommen: Ob auch hier 4k-Video integriert wird, halte ich für recht unwahrscheinlich. Was allerdings kommen könnte ist ein kleiner elektronischer Sucher, wie er auch bei der TZ61 zu finden ist. Das würde die Kamera kaum größer machen, aber deutliche Vorteile bringen.
  • GF6: Hier bin ich mir nicht sicher, ob es dafür noch einen Nachfolger geben wird. Denn eigentlich decken G6, GX7 und GM1 diesen Bereich perfekt ab.
  • Kompaktkameras: Die DMC-FZ1000 ist bereits vor der Photokina auf den Markt gekommen. Für das Top-Modell der Kompaktkameras wird es daher keinen Nachfolger geben. Schwierig ist die Frage zu einen Nachfolger bei der FZ200 zu beantworten. Zum einen ist die FZ1000 ja eigentlich der Nachfolger, allerdings fehlt ein etwas preisgünstigeres Modell. Als Unterscheidung ist hier die 4k-Videoaufnahme ein wichtiger Punkt. Doch wenn die bei einem Nachfoger der FZ200 fehlt, frage ich mich, was man an der FZ200 so wie sie ist noch besser machen könnte? Ganz fest rechne ich mit Nachfolger für die in die Jahre gekommenen LX7. Der 10-Megapixel-Sensor ist einfach nicht mehr zeitgemäß, ein Update auf 16-Megapixel erwarte ich hier auf jeden Fall. Außerdem gehe ich davon aus, dass der Nachfolger einen elektronischen Sucher haben dürfte. Ebenfalls mit einem Nachfolger rechne ich bei der LF1. Bei den übrigen Modellen wird es die üblichen Updates geben, wobei die TZ61 außen vor bleibt, da die erst vor kurzem auf den Markt kam. Traditionell kommt der Nachfolger der TZ-Reihe immer im Frühjahr vor der Feriensaison.

Zum Test der Panasonic Lumx DMC-GM5


Den Nachfolger der beliebtesten Fuji-Kamera hat das Unternehmen ja bereits vor der Photokina angekündigt: die X30. Sie setzt die erfolgreiche Reihe X10 – X20 fort. Neu ist vor allem der elektronische Sucher mit 2,4 Millionen Bildpunkten Auflösung und das Klappmonitor. Sensor und Objektiv sind gleich geblieben. Trotz dieses Frühstarts erwarte ich eine ganze Reihe an neuen Modellen.

  • X-T1: Die X-T1 ist das neueste Modell der Systemkamera-Reihe von Fuji. Hier erwarte ich daher keine Nachfolgemodell.
  • X-Pro1: Die X-Pro! ist die dienstälteste Systemkamera bei Fuji. Hier erwarte ich in jedem Fall ein Update. Das könnte kommen: Neuer Sensor, verbesserter Sucher, WiFi-Funktion. 
  • X-E1 / X-E2: Auch hier erwarte ich ein Update. Das könnte kommen: Das neue Modell – vermutlich die X-E3 – wird mit einem neuen Sensor ausgestattet sein, schnellerer Autofokus, besserer Sucher, WiFi-Funktionen. 
  • X-M1/X-A1: Beide Kameras sind noch nicht so lange auf dem Markt, daher erwarte ich hier kein Update.
  • X20: Wie bereits erwähnt hat es für die X20 schon das Update auf die X30 gegeben. Ab Oktober soll das neue Modell im Handel erhältlich sein. 
  • X100S: Hier rechne ich auch mit einem Update. Das könnte kommen: Gemunkelt wird ja bereits einiges. Da ist die Rede von Vollformatsensor, besserem Objektiv, schnellerem Autofokus. Ich denke nicht, dass Fuji in die X100Sx einen Vollformatsensor einbauen wird. Schon jetzt ist die Bildqualität der X100S hervorragend. Da Fuji die Sensoren selbst herstellt, müsste dann extra für diese Kamera eine neue Sensorgröße hergestellt werden. Und dass ein solcher Sensor in den Systemkameras zum Einsatz kommt halte ich für sehr unwahrscheinlich, da es dann eine komplett neue Objektivlinie geben müsste.
  • X-S1: Die erfolgreiche Bridgekamera dürfte ein Update bekommen. Das könnte kommen: Ich rechne mit einem etwas größeren Zoombereich, einer verbesserten Videofunktion und Wifi.
  • X-F1: Das Designmodell aus dem Hause Fuji wurde auf der letzten Photokina vorgestellt. Ich rechne nicht damit, dass es hier ein Update gibt, denn die Kamera ist technisch ausgereift und richtet sich eher an die Designliebhaber

Zum Test der Fujifilm X30

Fujifilm X100T

Schneller als gedacht, präsentiert Fujifilm den Nachfolger der X100S. In einem Punkt lag ich auf jeden Fall richtig: Die X100T – so heißt die Neue – hat keinen Vollformatsensor. Nach wie vor arbeitet in der Edel-Kompakten mit Festbrennweite ein 16-Megapixel-APS-C-Sensor. Hier die wichtigsten Punkte der neuen Edel-Kompakten (Verbesserungen gegenüber der X100S sind rot hervorgehoben):

  • 16 Megapixel APS-C-Sensor
  • Festbrennweite 35 mm (umgerechnet auf Kleinbildformat) mit f2.0
  • Hybrid-Sucher mit optischen Sucher und elektronischem Messsucher mit 2,4 Millionen Pixel Auflösung
  • Elektronischer Verschluss mit einer kürzesten Belichtungszeit von 1/32000 Sekunde
  • Hybrid-Autofokus
  • Serienbildaufnahme mit bis zu sechs Bildern pro Sekunde / Intervallaufnahme
  • Full-HD-Videos mit 60p/50p/30p/25p/24p und einer maximalen Bitrate von 36 Mbps
  • Eingebautes WLAN-Modul
  • Neuer Filmsimulations-Modus "Classic Chrome"
  • Eingebauter ND-Filter

Wichtigste Punkte sind hier der neue Sucher und der elektronische Verschluss, der lautlos und verschleißfrei arbeitet. Auf den Sucher bin ich schon sehr gespannt, da er ein besonders intelligente Kombination aus optischem und elektronischem Sucher sein soll – noch eine Weiterentwicklung des Sucher der X-Pro1. Beim elektronischen Verschluss bin ich gespannt, wie das Problem des Rolling-Shutters gelöst ist (Verzerrungen bei sich schnell bewegenden Motiven und dunkle Streifen bei Aufnahmen mit Kunstlicht). Ansonsten ist die kurze Verschlusszeit von 1/32000 Sekunde interessant, da man dann auch bei hellem Umgebungslicht mit Offenblende fotografieren kann. Hilfreich ist hier auch der ND-Filter.

Die Fujifilm X100T soll ab November 2014 zum Preis von 1199 Euro in den Farben Schwarz und Silber/Schwarz erhältlich sein.

  • Fujifilm X100T von hintenFujifilm X100T von hinten
  • Fujifilm X100T von obenFujifilm X100T von oben
  • Fujifilm X100T von vorne schwarzFujifilm X100T von vorne schwarz

 


Auch Olympus hat bereits vor der Photokina das erste Nachfolge-Modell vorgestellt: Die E-PL7. Sie löst die erfolgreiche E-PL5 ab. Auch hier rechne ich mit ein paar interessanten neuen Modellen.

  • OM-D E-M1: Hier erwarte ich kein Update. Die Kamera ist noch nicht so lange auf dem Markt und mit allem ausgestattet, was man braucht.
  • OM-D E-M5: Die erste OM-D ist schon lange auf dem Markt. Ich rechne nicht mehr mit einem Nachfolgern, sondern eher damit, dass die Kamera im nächsten Jahr ausläuft und nicht mehr in den Regalen stehen wird. 
  • OM-D E-M10: Obwohl die Kamera noch nicht so lange auf dem Markt ist, könnte es hier durchaus ein Update geben. Das könnte kommen: Verbesserter Sensor, schnellerer Autofokus, verbesserte WiFi-Funktion, 5-Achsen-Stabilisator.
  • E-P5: Hier rechne ich mit einem Nachfolgemodell. Das könnte kommen: Verbesserter Sensor, schnellerer Autofokus, WiFi.
  • E-PL5: Wie erwähnt, wurde die Nachfolgemodelle E-PL6 und E-PL7 bereits vor der Photokina vorgestellt.
  • E-PM2: Die kleinste der PEN-Reihe bekommt auf jeden Fall ein Update auf der Photokina. Das könnte kommen: Verbesserter Sensor, besserer Stabilisator, Monitor mit Touchscreen und Selfie-Funktion, WiFi.
  • Kompaktkamers: Hier wird es sicher einige Neuheiten geben. So rechne ich mit einem Nachfolger der Stylus XZ-2. Verbesserungen dürften hier ein neuer Sensor, etwas mehr Zoom und eine verbesserte WiFi-Funktion sein. Ob es auch bei den anderen Stylus-Modellen XZ-10 / Stylus 1 / SH-1 Nachfolgemodelle geben wird, glaube ich eher nicht. Wenn dann dürften die Updates moderat ausfallen, da alle genannten Kameras auf dem Stand der Technik sind.

Insgesamt blieb es bei zwei Modellen, die Olympus zur Photokina vorgestellt hat: Der OM-D E-M1 in schwarz/silber und er der PEN E-PL7. Bei der OM-D muss allerdings erwähnt werden, dass es sich um die exakte gleiche Kamera handelt, die bereits auf dem Markt ist, lediglich in der Version schwarz/silber. Sowohl für die neue OM-D als auch für die "alten" schwarzen Modelle gibt es pünktlich zur Photokina ein kostenloses Frmware-Update. Darin enthalten ist vor allem ene für Profi-Fotografen wichtige Funktion: Das Tethering. Damit kann die Kamera per USB-Kabel an einen Computer angeschlossen werden. Man sieht dann sowohl das Live-Bild, als auch das aufgenommene Bild. Außerdem können Kameraeinstellungen angepasst werden. Zusätzlich zu dieser Funktion gibt es einige kleine Änderungen und zwei neu Art-Filter.

Olympus PEN E-PL7

Wie gehabt ist die E-PL7 mit einem 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-third-Format ausgestattet. Auch die übrigen Leistungsdaten entspechen im Großen und Ganzen der, des Vorgängermodells E-PL5/E-PL6. Neu ist der klappbare Kontrollmonitor, der sich nun komplett nach unten klappen lässt und so für Selfies geeignet ist. Auch hier setzt Olympus wie gewohnt auf einen Touchscreen. Warum der Monitor nicht nach oben geklappt wird, wie bei den meisten anderen Kameras? Weil sich auf den Blitzschuh nicht nur ein Blitz stecken lässt, sondern auch ein elektronischer Sucher und da würder Kontrollmonitor die Sicht verdecken. Hier die wichtigsten Punkte der E-PL7 (Verbesserungen zur E-PL5 sind rot hervorgehoben):

 

16 Megapixel MFT-Sensor
Full-HD-Video mit 30p
Bildstabilisator in der Kamera
Klappbarer Kontrollmonitor mit Selfie-Funktion
Eingebautes WLAN-Modul
14 ART-Filter
Blitz-/Zubehörschuh für Blitz oder elektronischem Sucher

Die Olympus E-PL7 soll ab Ende September 2014 zum Preis von 399 Euro (nur Gehäuse) in den Farben Weiß, Silber und Schwarz. In Verbindung mit dem 14-42mm Pancake-Zoom wird sie 599 Euro kosten.

  • Olympus PEN E-PL7 schwarz von vorne 800 x 500Olympus PEN E-PL7 schwarz von vorne 800 x 500
  • Olympus PEN E-PL7 silber von vorne 800 x 500Olympus PEN E-PL7 silber von vorne 800 x 500
  • Olympus PEN E-PL7 von der Seite Klappmonitor 800 x 700Olympus PEN E-PL7 von der Seite Klappmonitor 800 x 700

Samsung hat auf der Photokina eine neue Systemkamera vorgestellt: Die NX1. Eine Kamera mit allem drin und dran, was man sich von einer perfekt ausgestatteten Kamera wünscht. 

Zum Test der Samsung NX1

 

 

 

 

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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